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Wir haben selten eine derart chaotische, unfreundliche und unprofessionelle Autovermietung erlebt.
Schon die FahrzeugÃŒbergabe war eine Zumutung: Das Auto war ungeputzt, es lagen sogar noch Medikamente des Vormieters im Innenraum. Eine ordentliche Ãbergabe fand nicht statt, uns wurde lediglich der SchlÃŒssel in die Hand gedrÃŒckt. Auf einfache Fragen, z. B. wo sich Warndreieck oder Erste-Hilfe-Kasten befinden, reagierte der Mitarbeiter genervt mit Augenrollen und der Bemerkung, âdas wird schon irgendwo im Auto seinâ.
Bereits fÃŒnf Minuten nach der Ãbernahme hatten wir einen kleinen Unfall. Wir informierten sofort Green Motion, unsere Versicherung sowie die Polizei. Da die lokale Polizei nicht erschien, fuhren wir zurÃŒck zur Station. Dort zeigte der Mitarbeiter keinerlei Interesse und sagte lediglich, das sei ânicht sein Problemâ. Hilfe bekamen wir stattdessen vom benachbarten Europcar, wo man uns erklÀrte, dass wir einen lokalen Unfallbericht ausfÃŒllen mÃŒssen, ein Dokument, das uns bei der FahrzeugÃŒbernahme nie gezeigt oder erwÀhnt wurde.
Der Unfallbericht war ausschlieÃlich auf Serbisch. Als wir darum baten, dass uns jemand beim AusfÃŒllen hilft, bekamen wir die Antwort, wir sollten âeinfach Google fragenâ, das sei nicht ihr Job, und man habe âBesseres zu tunâ.
Am RÃŒckgabetag begann das eigentliche Drama:
Wir wurden mit einer Reihe unbegrÃŒndeter Anschuldigungen konfrontiert; wir hÀtten die Polizei nicht informiert, Green Motion nicht benachrichtigt, den falschen Bericht ausgefÃŒllt usw. Jede Behauptung konnten wir durch Fotos, Dokumente und Anruflisten widerlegen. SchlieÃlich hieà es, die Unterschrift auf dem (plötzlich doch richtigen) Unfallbericht sei an der âfalschen Stelleâ. Ohne das Fahrzeug ÃŒberhaupt erneut anzusehen, forderte ein Mitarbeiter plötzlich 1.300 â¬, obwohl wir eine Vollkaskoversicherung ohne Selbstbeteiligung abgeschlossen hatten.
Als wir uns weigerten zu zahlen, wurde die Situation aggressiv. Unsere PÀsse wurden verlangt, und alle auÃer dem Fahrer sollten das GelÀnde verlassen. Ich habe mich jedoch geweigert, meinen Mann alleine in dieser Situation zu lassen und bin geblieben, was sehr schlecht aufgenommen wurde. Der Ton wurde noch unfreundlicher, der Druck immer stÀrker.
Erst als unser Unfallgegner, ein ÀuÃerst hilfsbereiter Einheimischer, persönlich erschien und erneut alle Dokumente unterschrieb wurde trotzdem weiter Druck ausgeÃŒbt, bis wir schlieÃlich unter massivem Stress eine Version des Unfallberichts unterschrieben, in der wir â50 % Schuldâ einrÀumten, andernfalls hÀtten wir unseren RÃŒckflug verpasst.
Trotz dieser Unterschrift suchten die Mitarbeiter weiter nach angeblichen âFehlernâ in unserer Versicherung oder in den Unterlagen. Mitten im Satz wurde die Diskussion plötzlich abgebrochen, und uns wurde schlagartig gesagt wir sollen das GelÀnde verlassen. Es entstand der Eindruck, dass man uns einfach loswerden wollte, um sich dem nÀchsten Kunden zu widmen. DrauÃen berichteten unsere Mitreisenden, dass zeitgleich bereits der nÀchste Kunde mit einem beschÀdigten Fahrzeug eingetroffen war.
WÀhrend unseres Aufenthalts beobachteten wir auÃerdem mehrere andere Kunden, die sich lautstark beschwerten, einige warteten bereits seit ÃŒber drei Stunden auf ihr Auto, andere erhielten defekte Kindersitze. Der durchgehend unfreundliche und respektlose Umgangston der Mitarbeiter zog sich durch alle Situationen.
Fazit:
Diese Filiale (Green Motion in Tivat) agierte in unserem Fall ÀuÃerst unprofessionell und hinterlieà den klaren Eindruck, dass man wenig Interesse an fairer und transparenter Abwicklung hat. Fahrzeugzustand, Kundenservice und Kommunikation waren inakzeptabel.
Klare Empfehlung: Diese Autovermietung lieber meiden.
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