Geht gar nicht!
Hier werden online, vertragskrÀftige GeschÀfte abgeschlossen. Eine rechtskrÀftige AuftragsbestÀtigung zugeschickt, dann auf einmal paar Tage spÀter die Stornierung des GeschÀfts, das der Artikel nicht mehr vorrÀtig sei... Nein, geht gar nicht! Und wenn ich mir die anderen Kunden ansehe, welchen das selbe wiederfahren ist, dann sollten wir das gemeinsam anfechten. Gerne könnt Ihr mir auf meine Mail-Adresse schreiben, ggfls. FÌr eine Sammelklage, sollte sich die Firma nicht zumindest darauf einigen die Bestellung fÌr den angebotenen Preis nach zu senden. KANN RECHTLICH GEGEN ANGEGANGEN WERDEN!
Ein Verbraucher hat bei einer Stornierung einer Online-Bestellung durch den HÀndler nach 5 Tagen, mit der BegrÃŒndung der NichtverfÃŒgbarkeit und anschlieÃender teurerer Angebotung, gute Chancen, rechtlich gegen die Stornierung vorzugehen. Der HÀndler muss nachweisen, dass die Lieferung tatsÀchlich unmöglich ist und nicht nur eine kurzfristige NichtverfÃŒgbarkeit vorliegt.
Detaillierte ErlÀuterung:
Vertragsschluss:
Eine Bestellung im Internet kommt in der Regel mit der Annahme durch den HÀndler zustande, z.B. durch eine BestellbestÀtigung oder den Versand der Ware.
Stornierung durch den HÀndler:
GrundsÀtzlich darf ein HÀndler eine Bestellung nicht einfach so stornieren, sobald der Vertrag geschlossen wurde.
Unmöglichkeit der Lieferung:
Eine Ausnahme bildet die dauerhafte Unmöglichkeit der Lieferung, zum Beispiel wenn der Artikel nicht mehr hergestellt wird oder nicht mehr beschafft werden kann.
Beweislast:
Der HÀndler trÀgt die Beweislast dafÌr, dass die Lieferung tatsÀchlich unmöglich ist. Es reicht nicht aus, dass der Artikel kurzfristig nicht lieferbar ist.
Pflicht zur Beschaffung:
Der HÀndler muss zumutbare Anstrengungen unternehmen, um die Ware zu beschaffen, auch wenn dies mit höheren Kosten verbunden ist.
Teurer anbieten:
Das anschlieÃende teurere Anbieten des Artikels deutet darauf hin, dass die Stornierung nicht aufgrund der Unmöglichkeit der Lieferung, sondern aus anderen GrÃŒnden (z.B. Preiserhöhung) erfolgt ist.
Rechte des Verbrauchers:
In diesem Fall hat der Verbraucher gute Chancen, auf Lieferung zum ursprÃŒnglichen Preis zu bestehen oder Schadensersatz zu fordern, wenn er die Ware woanders teurer kaufen musste.
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