Entscheidungen ohne Bedenkzeit
Bericht Ìber den Vertriebsdienst per Kaltakquis - nichts fÌr langsame/Ìberlegte Entscheidungen. Absolut schreckliches GefÌhl nach dem GesprÀch.
Frau Vanessa Dannemann stand heute spontan vor unserer HaustÌr. Das GesprÀch begann freundlich und es wurde schnell klar, dass es um Sicherheitssysteme ging. Da wir grundsÀtzlich daran interessiert waren/sind, durfte Frau Dannemann bei uns reinkommen. Mir war nicht ganz bewusst, dass Frau Dannemann keine Bedenkzeit akzeptieren wÌrde - ist mir wohl zu schnell gegangen von ihrem Redefluss her.
Alles klang ziemlich positiv, allerdings wollte Frau Dannemann lange nicht mit dem Preis fÃŒr das Monatsabo rausrÃŒcken. Als es dann hieà 99â¬/Monat, waren wir uns sicher: diese Entscheidung können wir nicht innerhalb von einer halben Stunde treffen. Immerhin sprechen wir von einem Commitment von knapp unter 1200⬠pro Jahr fÃŒr 5 Jahre! Und das soll ich innerhalb von paar Minuten entscheiden? Wir haben dann direkt gesagt, dass das nicht heute entschieden wird. Das geht nicht.
Plötzlich wechselte die Stimmung total! Dann waren wir es nicht mehr wert mit uns weiter zu sprechen. Frau Dannemann stand auf, packte ihre Sachen und verabschiedete sich von uns mit den Worten: âWenn ihr euch heute nicht fÃŒr Sicherheit entscheidet, dann entscheidet ihr euch auch nÀchste Woche nicht dafÃŒr.â ⊠ok, Frau Dannemann, natÃŒrlich. Warum sollte ich mich selbst auch besser kennen als Sie mich? Nach der Nachfrage, warum denn so ein Zeitdruck bestehe, hieà es, dass die Handwerker dann nÀchste Woche nicht mehr zur VerfÃŒgung stÃŒnden⊠aha⊠ok⊠sicherlich. Ich fragte auch freundlich nach, was denn dagegen sprÀche mich nÀchste Woche nochmal zu melden. Darauf bekam ich nur ein unfreundliches ânichtsââŠ
Mir ist unbegreiflich, warum auf Kunden so ein Druck gemacht werden muss. Absolut unnötig. Das Produkt spricht doch fÃŒr sich. DafÃŒr brauche ich keine krasse Angstmacherei. Warum war es nicht möglich das GesprÀch einfach dann zu beenden mit âIn Ordnung, ich sehe, ihr habt noch Bedenken. Hier meine Vistenkarte und bei Bedarf ruft ihr mich einfach wieder anâ ⊠dann hÀtte Frau Dannemann ziemlich sicher nach einer Woche Kunden gehabt. Nun möchte ich gar nichts mehr mit dieser Firma zu tun haben. Einfach nur schade.
Zwischendurch fielen Argumente meinem Mann gegenÃŒber wie âMan kann ja seiner Frau zuliebe das System einrichten, damit sie sich wohler fÃŒhltâ - haha klar, natÃŒrlich. Der armen Frau zuliebe, weil sie so emotional ist und mein Mann mich sonst nicht lieben wÃŒrde ð Frau Dannemann, ein lieb gemeinter Tipp: WIR entscheiden. Nicht mein Mann alleine. Nicht ich alleine. WIR. Das haben Sie leider in dem Moment ÃŒberhaupt nicht gesehen. Ich verstehe, dass Sie verkaufen mÃŒssen. Aber nicht ÃŒber Manipulation, Angst und spontane Emotionen. Ich bin genauso rational wie mein Mann und mein Mann genauso emotional wie ich. Und Sie können uns nicht als schlechte Menschen dastehen lassen, wenn wir ruhig und sachlich ÃŒber unsere Finanzen entscheiden.
Sie hatten es bei uns absolut nicht nötig Druck zu machen und trotzdem haben Sie sich dafÌr entschieden. Extrem schade. Kann deswegen nur absolut davon abraten Vertriebler und Vertrieblerinnen von Stadtritter ins Haus zu lassen, es sei denn, man ist gewillt spontan Entscheidungen zu treffen.








