Schöne Wohnung, falsche Tatsachen, katastrophale Betreuung
Im August 2015 bin ich in einen Neubau der KSG gezogen. Der Bau ist schön, das Unternehmen dahinter macht mir inzwischen groÃes Kopfweh.
- In unserem Haus befindet sich eine KiTa. Bei der Besichtigung traf der zustÀndige Mitarbeiter die Aussage, die AuÃenanlagen wÃŒrden sich nur auf der hinteren linken HaushÀlfte befinden und die natÃŒrliche Bewachsung zum Fluss hin belassen. Diese Aussage traf er auch gegenÃŒber anderen Mietern. Leider stellte sie sich als falsch raus und der Mitarbeiter redet sich raus, in dem er sagt dies habe er ânie exakt so gesagtâ. âEr sei missverstanden wordenâ. Die Mieterin und deren Eltern ÃŒber mir haben aber dieselbe Aussage erhalten.
- Die Ãbergabe konnte nur mittags durchgefÃŒhrt werden. Hier war kein Wille oder Weg möglich dies in den Abendstunden zu machen. Dadurch musste ich eine Vollmacht ausstellen und konnte als BerufstÀtiger die Ãbergabe nicht selber vornehmen. Ich stellte explizit eine Einmalige Vollmacht aus.
- WÀhrend der Ãbergabe wurden zahlreiche MÀngel festgestellt, eine rasche Beseitigung zugesagt (u. A. ging der Badezimmer-LÃŒfter nicht, die BalkontÃŒre lieà sich nicht schlieÃen, als HaustÃŒre war nur ein Provisorium verbaut worden, Rost am Balkongitter). Zudem war die Heizung defekt und lieà sich nicht regeln (sie lief auf Vollpower bei ÃŒber 30° C im Sommer). Der ZustÀndige Mitarbeiter sagte zu, dass wir bis Einbau der ZÀhler nicht zu zahlen brÀuchten. Deswegen sei dies âKein Problemâ. Ich könne ja bei mir den Heizungshahn ausschalten. Diese Aussage wurde auch gegenÃŒber anderen Mietern getroffen.
- Zur Beseitigung der MÀngel setzte ich mich mit der KSG in Verbindung und gab meine Kontaktdaten an. Leider hatte sich der zustÀndige Mitarbeiter irgendwann einmal die Telefonnummer der Arbeitsstelle meine Mutter aus dem Telefon-Display notiert und gab statt meinen Kontaktdaten diese Daten an die Handwerker. Durch die zahlreichen Anrufe hat meine Mutter von Ihrer Arbeitsstelle eine Abmahnung erhalten. Zudem hatte ich hier nie eine Vollmacht ausgestellt. Die vollmacht bei WohnungsÌbergabe war eine einmalige Vollmacht.
Mehrfach habe ich die KSG darauf hingewiesen, leider heiÃt es immer wieder, wenn eine Nummer schon einmal raus ist lieÃe sich dies nicht zurÃŒck nehmen.
Diese Telefonnummer war jedoch nie mit der KSG abgeglichen worden. Ich war explizit gefragt worden welche Nummer herausgegeben werden dÌrfte und hatte nur meine eigene Handynummer angegeben und dies explizit erwÀhnt.
- Entgegen der wÀhrend der Besichtigung getroffenen Aussage des zustÀndigen Mitarbeiters lÀsst sich der Badezimmer-LÃŒfter nicht ausschalten. Nachdem man ÃŒber 6 Wochen brauchte mir einen Techniker zu schicken, um diesen in Betrieb zu setzen lÀsst dieser sich nicht mehr ausschalten. Laut Aussage eines befreundeten Technikers wurden zudem die Allergiker-Filter weggelassen, sodass ich als Hausstauballergiker von dieser âBakterienschleuderâ schwer begeistert bin.
- Bei Montagearbeiten wurde der FuÃboden beschÀdigt. Ich habe die BeschÀdigung am Parket insgesamt 7x an die KSG melden mÃŒssen. Entgegen versprechen wurden mir nie eine Reparatur-Rechnung oder gar eine Reparatur veranlasst, die der Montageservice gebraucht hÀtte um den Schaden zu regulieren zukommen gelassen. Ich hatte zwischenzeitlich gar die Miete gemindert, sodass Herr Camerer endlich ein Lebenszeichen von sich gegeben hÀtte. Nach vier Monaten war ich vorbei gefahren und das GefÃŒhl als er die zustÀndige andere Sachbearbeiterin in sein BÃŒro holte, ist diese aus allen Wolken gefallen.
- Die Regulierung und Reparatur hÀtte eigentlich im Interesse der KSG ( =Werterhalt) sein sollen.
- Der Mietvertrag musste im September korrigiert werden, hierfÃŒr sollte ich auch mein Original aus der Hand geben.
- Im Dezember sollte dann der Vertrag durch den immer gleichen Mitarbeiter erneut korrigiert werden. Er wollte gar, dass ich meine Unterschrift rÌckdatiere auf den Juli und das vorherige original mit zurÌcksende (und somit alle Unterlagen aus der Hand gebe), was auch am Rande der LegalitÀt ist. Nach einer ellenlangen Diskussion und einer persönlichen Vorladung will er nun endlich den rechtlichen korrekten Weg der Korrektur gehen. Leider braucht er fÌr diese inzwischen mehr als 3 Monate Zeit. Es ist erstaunlich wie viel Aufwand ein wenig Copy+Paste machen kann, dafÌr dass ich zuvor vorgeladen wurde und regelrecht genötigt werden sollte eine rÌckdatierte Unterschrift zu leisten.
- Per Dezember soll ich nach Einbau der ZÀhler nunmehr doch eine Heizkosten-Nachzahlung leisten. Diese wollte die KSG am liebsten gar gleich per Lastschrift mit der Miete einziehen. Nicht jeder Mensch hat grade in der Vorweihnachtszeit direkt mal um die 300,- EUR parat.
Hinweise darauf, dass in den Leerwohnungen grade wÀhrend dem August mit voller Leistung geheizt wurde, bei ÃŒber 30° AuÃentemperatur werden ignoriert. Wir sollen uns im Rahmen des VerteilerschlÃŒssels beteiligen. Der ein und selbe Mitarbeiter will zur völligen Abwechslung wieder einmal nichts von seinen getroffenen Aussagen wissen.
- Eine erfolgte Beschwerde Ìber den Betreffenden Mitarbeiter wurde direkt wieder an diesen weitergeleitet. Schade, wie hier mit Kunden verfahren wird. Es fehlt scheinbar ein funktionierendes QualitÀtsmanagement.
- Im MÀrz wurden nach fast 9 Monaten durch die Urlaubsvertretung endlich die Ìbrigen MÌllcontainer geordert
- Die Hausreinigung ist absolut unzureichend und erfolgte erst nach gut 7 Monaten. Noch immer finden sich starke Verunreinigungen, fÌr die sich scheinbar niemand zustÀndig fÌhlt.
- Anstelle der Zusage des zustÀndigen Mitarbeiters, dass die MÃŒllcontainer seitlich aufgestellt werden wÃŒrden, wurden diese direkt vor dem Hauseingang in âformschöneâ HÃŒllcontainer gestellt. Man hat regelrecht das GefÃŒhl auf einer Deponie zu leben.
- Die KSG ist nicht flexibel mir einen anderen Sachbearbeiter zuzuweisen, trotz mehrfachem Wunsch danach, diversen Fehlaussagen und teilweise auch GesetzesverstöÃen. Dem Wunsch ggf. einen Nachmieter zu stellen wird zwar prinzipiell zugestimmt allerdings will man erst die Kartei durchsehen und lehnt deshalb ab (womit sich ein und derselbe Mitarbeiter wieder einmal direkt und im gleichen Kontext direkt selber widerspricht).
- Mit dem Wissen direkt meinen Balkon Ìber dem Kinderspielplatz zu haben und einen nicht De-Aktivierbaren BadezimmerlÌfter wÀre ich nie in diese Wohnung gezogen.
Ich kann eigentlich nach Möglichkeit keinem BerufstÀtigen raten eine Wohnung dieses Unternehmens anzumieten. In Anbetracht der durchaus hohen Miete fÌr die suboptimale Lage (Vorort mit 5.000 Einwohnern) von rund 700 EUR warm fÌr 2 Zimmer sollte man ein anderes Servicelevel erwarten dÌrfen.
Interessant ist dass der Mitarbeiter die teilweise monatelangen Wartezeiten mit der âunglÃŒcklichen Schwangerschaftâ seiner Assistenz begrÃŒndet.
Mir langt es inzwischen, ich werde meinen Mietvertrag kÌndigen. Obwohl ich immer noch hoffe, dass man sich auf das Stellen eines Nachmieters einigen könnte. Was allerdings anhand der bisherigen Erfahrungen und Zusammentreffen mit dem teils ungehaltenen Sachbearbeiter schwierig sein dÌrfte.
2016幎3æ2æ¥
èªçºçãªã¬ãã¥ãŒ