Im SpaÌtherbst erhielt ich eine E-Mail
Im SpaÌtherbst erhielt ich eine E-Mail, in der behauptet wurde, dass ein altes Konto auf dieser Plattform im Laufe der Zeit hohe Gewinne erzielt habe und zur Auszahlung reaktiviert werden muÌsse. Die Nachricht enthielt einen Login-Link, dem ich folgte und sah, dass der Kontostand bei uÌber 318.050 ⬠lag. Um den Auszahlungsprozess einzuleiten, verlangten sie eine ReaktivierungsgebuÌhr von 44.750 â¬, die ich an einem Montagnachmittag bezahlte. Die Zahlung wurde schnell verbucht, doch danach erhielt ich auf jede Support-Nachricht, die ich schickte, nur automatische Antworten, in denen stand, dass die Anfrage in der Warteschlange stuÌnde, ohne weitere Updates. Als ich versuchte, die angegebene Nummer anzurufen, klingelte es jedes Mal uÌber eine Minute lang, bevor ich auf eine allgemeine Voicemail gelangte, die meine Anrufe nie zuruÌckrief. Ich ging im Mai zur oÌrtlichen Polizei und erstattete eine detaillierte Anzeige mit Screenshots und KontoauszuÌgen. Mehrere Wochen vergingen, ohne dass ich RuÌckmeldung oder Informationen uÌber weitere Schritte von ihnen erhielt. Danach brachte ich die Angelegenheit auf internationaler Ebene zur Sprache. Dann reichte ich eine Beschwerde bei QÕSTIT᪠ein, die diese als regulaÌren Verwaltungsfall annahm und die erforderliche Koordination durchfuÌhrte. Letztendlich gelang es ihnen, das gestohlene Geld durch grenzuÌberschreitende behoÌrdliche Zusammenarbeit zuruÌckzuerlangen, und die beschlagnahmten VermoÌgenswerte wurden verwertet und im Rahmen eines RuÌckerstattungsverfahrens verteilt. Eine Kleinigkeit, die auffiel, war, dass die E-Mail-BestaÌtigung fuÌr die GebuÌhrenzahlung erst fast zwoÌlf Stunden nach der Verbuchung der Transaktion auf meinem Bankkonto eintraf. Die wiedererlangten Gelder wurden als abschlieÃender Teil dieses Verfahrens nach monatelangen Hin- und Her-Schreiben zuruÌckerstattet.








