Sicherheitsrelevante MÀngel
Sicherheitsrelevante MÀngel, gÃŒnstiger Preis, flexible Ãbergabezeiten
Wir mieteten einen etwas Àlteren Crossover 4x4 fÌr 10 Tage. Aufgrund der Dunkelheit bei FahrzeugÌbergabe um 3:00 morgens stellten wir die doch zahlreichen MÀngel des Mietfahrzeuges erst spÀter fest.
Bereits nach kurzer Fahrzeit, etwa eine halbe Stunde, begann die Warnlampe fÃŒr den Reifendruck zu leuchten. Aufgrund der Tatsache, dass in Georgien nicht jede Tankstelle ÃŒber eine Möglichkeit zum NachfÃŒllen von Luft verfÃŒgt, mussten wir diese Leuchte einige Zeit ignorieren. Nachdem wir Luft nachgefÃŒllt hatten, blieb die Lampe ÃŒber den restlichen Urlaubszeitraum aus. Der Verlust von Luft ist also nur gering, eine ÃberprÃŒfung hat aber offensichtlich vor FahrzeugÃŒbergabe nicht stattgefunden.
Ein weiterer, vielleicht der schlimmste Mangel, der sÀmtliche gute Bewertung verhindert, ist der Umstand, dass beide Sicherheitsgurte vorn keinerlei Funktion aufwiesen. Es war nicht möglich, die Gurte zu blockieren, wie dies normalerweise aufgrund einer Fliehkraftkupplung bei ruckartigen Bewegungen der Fall sein sollte. Die Gurte weisen so keinerlei Schutzwirkung auf und sind ausschlieÃlich zur Dekorationszwecken geeignet. Im Fond funktionierten die Gurte einwandfrei - was uns jedoch nicht weitergeholfen hÀtte. In Kombination mit der einmal fÃŒr lÀngere Zeit leuchtenden Airbag-/SRS-Kontrollleuchte, was glÃŒcklicherweise nur einmal bis zu einem Neustart des Motors auftrat, aber dennoch Fragen zur VerlÀsslichkeit des einzig verbleibenden Schutzsystems aufwirft, bleibt ein mulmiges GefÃŒhl - zumal KÃŒhe auf der Autobahn in Georgien keine Seltenheit sind. Auch offenbar noch recht frische Blutspuren sieht man auf der Fahrbahn hÀufiger.
Die ÃŒbrigen MÀngel des Fahrzeugs waren dagegen eher kosmetischer Natur: Es handelte sich wohl um einen ehemaligen US-amerikanischen (Unfall-?)Wagen, dessen Tacho aber glÃŒcklicherweise nicht nur MPH anzeigte, sondern auch kmh. Fahrer und BeifahrertÃŒr verfÃŒgten ÃŒber unterschiedliche AuÃenspiegel, auf der Fahrerseite ein kleiner Spiegel. Auch die Innenausstattung der beiden TÃŒren war unterschiedlich - links sandfarben, rechts schwarz. Vermutlich musste aufgrund eines Unfalls die FahrertÃŒr ausgetauscht werden.
An der Fahrzeugfront war zu sehen, dass es hier wohl ebenfalls bereits einen Auffahrunfall gegeben hatte, denn Ãbergang zwischen Karosserie und StoÃstange wies einen Versatz ÃŒber die gesamte Fahrzeugbreite auf. Die Lackierung war jedoch einwandfrei, so dass von einer akzeptablen Ausbesserung ausgegangen werden könnte.
Dass auf der Webseite mit kostenlosen WLAN ab 7 Tagen Mietdauer geworben wird, dies aber im Buchungsverlauf kostenpflichtig hinzugebucht werden muss, erwÀhne ich nur am Rande.
Der Grund, weshalb diese Bewertung nicht Ìber einen Stern hinausgeht, könnte bereits allein in der Sicherheitsausstattung liegen. Allerdings lÀsst ein weiteres (hoffentlich) ungewöhnliches Ereignis weiteren Zweifel an der SeriositÀt des Anbieters aufkommen:
Am fÃŒnften Tag unseres Urlaubs mussten wir bei RÃŒckkehr zum Mietwagen feststellen, dass der auf einem öffentlichen Parkplatz abgestellte Wagen am Heck komplett demoliert war. Auch das Fahrzeug auf dem benachbarten Parkplatz wies Àhnliche aber noch gravierendere SchÀden auf. Es hatte ein Unfall mit Fahrerflucht stattgefunden. Aufgrund der Tatsache, dass beide Fahrzeuge durch den Aufprall verschoben, aber nicht miteinander in BerÃŒhrung standen, gehen wir von mehreren "EinschlÀgen" aus, die etwa bei einem Wendemanöver entstanden sein könnten. An unserem Fahrzeug war das komplette Heck, beide RÃŒckleuchten bis hin zum Radlauf links beschÀdigt. Die Verkleidung der StoÃstange hing nur noch recht lose am Fahrzeug.
Nach mehreren Stunden war die Situation mit Vermieter, Versicherer und Polizei geklÀrt: Aufgrund der Versicherung entstanden keinerlei AnsprÃŒche gegen uns. Immerhin. Der lt. Mietvertrag aber eigentlich vorgesehene Fahrzeugersatz (oder eine zeitnahe Reparatur) fand nicht statt. Statt dessen wies uns der Vermieter an, mit dem beschÀdigten Fahrzeug weiterzufahren. In Ermangelung einer Alternative blieb uns nichts anderes ÃŒbrig. NatÃŒrlich fiel nach wenigen Kurven und Schlaglöchern/Bodenwellen die nicht mehr belastbare Verkleidung der StoÃstange ab und hing nur noch an einem Kunststoffniet, wÀhrend sie hinter dem Auto her schliff. Auch geriet Kunststoff auf die heiÃe Abgasleitung, was durch Geruchsentwicklung feststellbar war und die Sorge einer möglichen Brandgefahr auslöste.
Der Vermieter verlangte zunÀchst, die Verkleidung aufs Dach zu binden. ... Abermals Diskussion
Insgesamt geht nicht mehr als 1 Stern.
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