Zapf Freiburg und Berlin Umzug mit ZapfâŠ
Zapf Freiburg und Berlin Umzug mit Zapf wie einmal abgebrannt
Die Firma Zapf hat einen guten Ruf, auf diesen habe ich mich verlassen. Meine Erfahrungen sind leider extrem negativ â so viele SchÀden erwartet man bei einem Umzug nicht und soviel unprofessionelles Durcheinander schon gar nicht.
Gebucht wurde der Umzug bei Zapf Freiburg. Es war ein Umzug an zwei verschiedene Standorte, Niederbayern am 3.9. und zwei Tage spÀter nach Berlin.
Das Freiburger Team war wenigstens sehr freundlich; das ist eigentlich das einzig Positive, was man sagen kann. Hier wurden 2 Lastwagen beladen, einer nach Bayern, einer nach Berlin.
Allerdings kam es auch in Freiburg schon zu den ersten SchÀden von vielen weiteren.
BeschÀdigt wurde die SchiebetÃŒr eines Designerregals, fallengelassen; ein lederbezogener BÃŒrosessel wurde völlig zerkratzt, offensichtlich nicht gut verpackt und Scharfkantiges dagegen gepackt. Weiterhin wurden beschÀdigt: ein originalvergoldeter Bilderrahmen frÃŒhes 18. Jahrhundert, ein Sideboard von Molteni an mehreren Kanten und Ecken, ein Waschtisch (Becken zerbrochen), ein Biedermeiertisch (Fuà abgebrochen, der tatsÀchlich schon mal geleimt war, dennochâŠ), eine Glaskugel zerschmettert, ein Deckel FÃŒrstenberg Kaffeekanne abgebrochener Aufsatz.
Der Gipfel des ganzen Umzugs als solchem war die Berliner Truppe: Der einzige Monteur des Teams, das ohnehin nach erheblicher VerspÀtung an der Entladestelle ankam (und vorher noch anrief um zu fragen: Kommen wa denn da ÃŒbahaupt durch zu Ihnen???), dann erstmal alles umpacken musste, weil noch eine zweite Kundenfracht DAVOR stand, also nicht vor 12 Uhr ÃŒberhaupt anfing zu arbeiten, verlieà die Adresse nach kÃŒrzester Zeit wieder, angeblich verletzt â zu mir sagte er jedoch, er habe noch einen anderen Auftrag. NatÃŒrlich hatte sich die Crew nicht vorher â wie angekÃŒndigt und von mir auch erfragt - nach den BaustellenverhÀltnissen erkundigt; die bezahlte Halteverbotszone gab es ebenso natÃŒrlich auch nicht. Baustelle in Berlin: echt jetzt?
Nach heftiger Intervention meinerseits, weil bereits zu diesem Zeitpunkt, also um ca. 13 Uhr die Rede von NACHMONTAGE war, rÌckten 2 andere Monteure ein, die offensichtlich schon seit frÌher Morgenstunde im Einsatz waren. Auch die wollten allerdings irgendwann aufhören. Ich insistierte darauf, dass wenigstens der Kleiderschrank und die Wohnwand montiert wÌrden, was dann auch widerwilligst geschah (ohene diese Montage hÀtte ich in dem kleinen Studio gar nicht schlafen können, weil alles vollstand mit demontierten Möbelteilen). Fertig wurden sie trotzdem nicht. Am Montag rÌckte ein Monteur an, der erst einen besseren Eindruck machte; als ich jedoch die SchranktÌren öffnen wollte, die er gerade richten sollte (die seine Kollegen schief montiert hatten) schrappten diese total aneinander. Justiert hat sie dann in einer einstÌndigen Aktion mein KÌchenbauer.
Verschwunden ist seit dem Umzug nach Berlin ein schöner Teppich. Einfach weg.
Dass bei einem Umzug mal was zu Bruch geht, ist völlig klar, die HÀufung dieser SchÀden macht aber fassungslos, ÃŒberdies der extrem ruppige Umgangston vor allem des berliner Teams, die â wie auch die Freiburger â die Kartons einfach irgendwie abstellten, so dass ich an beiden Orten ca. 150 Kartons eigenhÀndig hin und herschleppen, z.T. wieder vom 2. Og in den Keller hieven musste und umgekehrt, sowie drehen und wenden musste, um zu sehen, was ÃŒberhaupt draufstand (genial: âBÃŒcherâ stand auf mindestens 20 Kartons, keine Numerierung, nichts dergleichen), klasse Memory -Spiel. Bis die Kartons abgeholt wurden, dauerte es obendrein ebf. Wochen; bis dahin standen sie im Hausflur in Berlin â trotz der Behauptung, sie seien schon abgeholt worden.
Was die EntschÀdigung angeht, so wiegt diese den ganzen Ãrger in keiner Weise auf.
Ich kann nur dringend davon abraten, Zapf einen Umzug anzuvertrauen.
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