Die schlimmste Erfahrung
Die schlimmste Erfahrung: Ein Punkkonzert in einem Keller in Kreuzberg wÀre besser organisiert gewesen!
Ich war am 31.01. hier, um Beethovens Neunte Symphonie im groÃen Saal zu hören. Ich habe persönlich vier Tickets in den ersten Reihen des linken Balkons, direkt ÃŒber dem Orchester, zu einem höheren Preis gekauft.
Die AuffÃŒhrung sah kleine Pausen vor; wÀhrend dieser Pausen wurden die Zuschauer ein- und ausgelassen. WÀhrend der dritten Pause (vermutlich lÀnger, um den Chor auf der BÃŒhne vorzubereiten) musste ich meine zehnjÀhrige Tochter zur Toilette begleiten. Wir gingen zu Beginn der Pause hinaus und waren in etwa zwei Minuten wieder bereit, zurÃŒckzukehren. Vermutlich war die Pause noch nicht vorbei; wir wurden jedoch vom Ordnungsdienst aufgehalten und daran gehindert, zu unseren PlÀtzen zurÃŒckzukehren, wo ÃŒbrigens unsere persönlichen GegenstÀnde wie Handy und Geldbörse geblieben waren. Uns wurde befohlen, das Konzert vom zweiten Balkon auf der RÃŒckseite aus von den StehplÀtzen aus anzusehen, weil dies âdie Regelâ sei. Als ich meinen Widerspruch und mein Recht, das Konzert von dem Platz aus zu sehen, fÃŒr den ich bezahlt hatte, ausdrÃŒckte, brachte mich eine sehr arrogante junge Dame vom Sicherheitsdienst mit dem Zeigefinger vor dem Mund und einem âPssstâ zum Schweigen.
Ich musste mir den Rest der Show in den hinteren Reihen ansehen, von wo aus man nichts hören konnte.
Das Konzert war ruiniert, der Abend auch.
Im diesem Zusammenhang frage ich mich: Wo stand diese Regel geschrieben? Warum galt sie nur fÃŒr mich und meine Tochter und nicht fÃŒr andere Zuschauer? Warum werden an einem Ort der Kultur wie der Filarmonie ignorante Mitarbeiter und BÃŒrokraten eingestellt?
Eine schlechte Wahl, die ich beim nÀchsten Mal nicht wiederholen werde.








