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Ich wÃŒrde Abstand von dem Unternehmen halten. Es handelt sich um ein Second-Hand-Unternehmen, das Möbel zu einem sehr niedrigen Preis kauft und sie nach einer kleinen Reinigung zu einem fÃŒnffachen Preis weiterverkauft. Zudem profitieren sie davon, ihre Arbeiter auszubeuten, die meist AuslÀnder sind und aus Not dort arbeiten. Sie bieten einen Vertrag an, der auf den ersten Blick einen guten Lohn verspricht, aber in Wirklichkeit verdient man nur den Mindestlohn. Am Monatsende sieht es nach mehr Geld aus, weil der Vertrag fÃŒr 45 Stunden pro Woche gilt. Die Arbeiter sind gezwungen, 10 Stunden pro Monat "gratis" zu arbeiten, was 30 Minuten tÀglich entspricht, um ToilettengÀnge oder das Bewegen von einem Lager zum anderen zu rechtfertigen. AuÃerdem werden sie gezwungen, 12 Ãberstunden pro Monat zu machen (das sind zwei Samstage), ansonsten riskieren sie, entlassen zu werden.
Als Unternehmen erfÃŒllen sie auch nicht die Sicherheitsanforderungen, was die Arbeiter der Gefahr eines Arbeitsunfalls aussetzt, wie es bereits einem Kollegen passiert ist.
Aber das ist noch nicht alles. Meine Geschichte ist, dass ich nach sechs Monaten Arbeit dort krank wurde und in der ersten Woche meiner Krankmeldung die KÃŒndigung nach Hause bekam. Sie versuchten, mir den letzten Arbeitsmonat nicht zu bezahlen. Ich musste es einfordern und nach einem weiteren Monat zahlten sie schlieÃlich.
Ich denke, es ist wichtig, dass dies bekannt wird, denn hinter jedem Kauf stehen Menschen, die in irgendeiner Weise ausgebeutet und/oder erpresst werden, damit das GeschÀft weiter wÀchst. Und heute, im 21. Jahrhundert und in einem so demokratischen Land wie Deutschland, sollte das nicht existieren.
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